Straußenführer

Straußenführer:

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Johanna Peselj wohnt seit zwanzig Jahren im Markgräflerland, kennt jede Ecke und weiß wo man gut und lecker essen kann. Für GRÜNES LEBEN – fein genießen ist sie auf der Suche nach den guten Adressen,  den schönen Weingüter und Straußenwirtschaften. Eine Strauße ist nicht, wie von manch einem Norddeutschen angenommen,  eine Straußenfarm mit Tieren, sondern eine, vom Winzer eröffnete Schänke,  mit eigenem Wein, Selbstgemachtem aus der Küche, wo der Gast im Freien „hockt und schwätzt“. Die Preise moderat. Das viertele Wein ab 2,50 €. Andere Begriffe sind: Straußenwirtschaft, Besenwirtschaft und Besenschänke, sowie Heckenwirtschaft, je nach Region, aber immer nur dort, wo es Wein gibt! Als Zeichen hängt ein Besen an der Straße. Das Gesetz des Ausschankes bezieht sich auf Karls des Großen aus dem Jahr 812  – in diesem wurde angeblich den Winzern der Betrieb von „Kranzwirtschaften“ erlaubt. Heute sind die meisten Straußen konzessioniert und haben die gleichen Rechte wie ein Gasthaus.
Spezialitäten sind: Saure oder geröstete Leberle, Steckenwickel, Maultaschen, Schnitzel, Zwiebelwaie, Spargel, Kesselfleisch mit Sauerkraut, Brägele mit Bibiliskäse, Flammkuchen
Kürbisgerichte, Wildgerichte, Winzerwecken, Schäufele mit Kartoffelsalat, hausgemachtes Brot.
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Die Älteste Strauße im Markgräflerland seit 1. März 2014 in neuem Besitz.

Atemberaubende Lage mit Blick auf Staufen, zwischen Apfelbäumen und Weinreben. Der Einstieg zum himmlischen Genuss.

Alicja Bürgerlin hat Betriebswirtschaft studiert und nach 10 jähriger Erfahrung in der Gastwirtschaft die wohl schönste Straußi übernommen, aber sie möchte trotz größerer Konzession, dass die Straußi eine Strauße bleibt, kein abgehobenes Restaurant, sondern alles bleibt,  wie ursprünglich gedacht: 60 Plätze, 9 Monate geöffnet, Hausgemachtes und Winzerwein. Zutaten aus der Region, frische Zubereitung. In der Küche steht die Mama am Herd. Die Fritteuse wurde abgeschafft. Die Schnitzel werden mit Rapsöl kross gebraten. Moderate Preise, denn das Preis-Leistungsverhältnis soll stimmen. Alicja möchte jedem Gast genügen, seine Wünsche erfüllen und ist für Kritik offen. Die 5 ha Reben sind verpachtet.

Spezialitäten: Badisches Trio ( Bibiliskäse, Wurstsalat und Brägele), Winzervesper (Leber-, Blutwurst und Schwartenmagen), Salate aller Variationen, selbstgemachte Kuchen und Torten. Bodenständige Fassweine, Kabinett und Goldmedaille ausgezeichnete Weine von Zotz und Josef Walz.

Probst’s Strauße & Ferienwohnungen, Alicja Bürgelin, Schleifsteinhof 2, 79219 Staufen – Grunern, Tel.: 07633 7144, Mobil: 0151 43247013, info@schleifsteinhof.de, www.schleifsteinhof.de

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Strauße mit Biospargel und Biowein

Gutsschänke Sulzbachstrauße, die erste Strauße mit Spargel in Heitersheim

Fritz Lampp erbte Scheune mit Landwirtschaftlichem Mischbetrieb, stellte aber schon,  weil Winzer aus Leidenschaft, 1986 auf Bio um und erhielt 1992 das Ökovin Zeichen. Der Schweinestall wurde entkernt und zu einer schönen Strauße umgebaut mit insgesamt 260 Sitzplätzen. Die Küche professionell eingericgtet. Der Visionär bewirtschaftet 3 ha Biospargel und 7 ha Reben mit Erfolg ohne chemische Zusätze. Es werden nur Naturdünger, Schafwollpellets, frischer Rindermist und natürlicher Pflanzenschutz mit Chrysanthemen eingesetzt. Keine Herbizide. Unkraut wird von Hand oder mechanisch entfernt. Von Folien (enthalten Weichmacher, die unter der Hitze ausdünsten) hält er nicht viel, deswegen kommt der Biospargel immer „a weng“ später. Seine Abnehmer: der Biogroßhandel und natürlich die hauseigene Strauße, die den Biospargel bevorzugen, weil „auch das Spargelwasser noch gut schmeckt!“. Der letzte Spargeltag ist der 22.Juni.

Spezialitäten: Spargel mit Sauce Hollandaise,  wahlweise Kartoffeln oder Pfannkuchen, Schäufele oder Schinken. Spargelsuppe-,  oder Salat. Spargeltoast, dazu Grau – oder Weißburgunder, Gutedel oder Müller Thurgau.

Weingut Fritz und Nicole Lampp & Sulzbachstraussi, Am Sulzbach 114,  D-79423 Heitersheim, Tel. +49(0)7634-4272, Fax +49(0)7634-552425,info@weingut-lampp.de, www.weingut-lampp.de

Öffnungszeiten: vom 15. März bis 22. Juni, Mittwoch bis Samstag: 17 bis 24 Uhr
An Sonn- und Feiertagen: 11 bis 24 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag, Fotos und Text: © Hessel